Case study

Welche Ersparnisse ermöglicht die Fiskalabfertigung in Deutschland – case study.

Erfahren Sie, wie ein Haushaltswarenimporteur dank der Fiskalabfertigung fast 870 000 € auf seinem Konto verzeichnen konnte.

Ein Haushaltswarenimporteur, der Zweigstellen in ganz Polen beliefert, entschied sich 2005, die Zollabfertigung durch die Fiskalvertretung in Deutschland durchzuführen. Die Ware kam, wie vorhin schon, in Containern im Hamburger Hafen an und wurde dann per Sattelschlepper in die Lager im Zentralpolen transportiert.
Bevor die Firma die Dienste eines Fiskalvertreters in Deutschland in Anspruch genommen hat, wurden die Container mit dem Versandschein T1 nach Polen überführt und dort verzollt.

In Polen war nicht nur der Zoll bei der Abfertigung zum freien Verkehr, sondern auch die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 22% sofort fällig. Zusätzliche Kosten für die Zollabfertigung stellten auch Gebühren für die Versandscheine T1 dar, die vom Warenwert abhängig waren.

Dank dem Aufschub der EUSt-Zahlung bei der Fiskalabfertigung stieg die Liquidität des Unternehmens gleich nach der ersten Zollabfertigung spürbar.

Die Einfuhrumsatzteuer für die in dieser Prozedur zollrechtlich abgefertigte Ware wurde in der Umsatzsteuererklärung angegeben – als festgesetzte und zu zahlende Steuer gleichzeitig. Die Abrechnung erfolgte lediglich auf dem Papier, ohne die Notwendigkeit die Finanzmittel sofort „einzufrieren“. Erst nach dem Verkauf der Ware und Rechnungsausstellung mit ausgewiesener MWSt wurde die fällige Umsatzsteuer an das zuständige Finanzamt abgeführt.

Bereits nach Abfertigung von 4 Containern blieben dem Importeur genügend Finanzmittel, um neue Ware mit dem gleichen Wert für den fünften Container zu kaufen.

Das Unternehmen kaufte 2007 außerhalb der EU Waren mit dem Gesamtwert in Höhe von 3 850.000,- € ein. Der durchschnittliche Einfuhrzollsatz betrug 2,7%, was in Bezug auf den oben genannten Gesamtwert die Kosten in Höhe von 103 950,- € ergab.

Hätte die Zollabfertigung in Polen stattgefunden, wäre zu den Zollkosten zusätzlich noch die Umsatzsteuer in Höhe von 22% hinzugekommen, was die Gesamtsumme in Höhe von 869 869,- € ergeben würde. Dank der Fiskalvertretung verblieb diese Summe auf dem Konto des Unternehmens, und so konnte er weitere Gewinne generieren, welche wiederum noch mehr Investitionen möglich machten.

Der Haushaltswarenimporteur lernte die Dienstleistungen seines Fiskalvertreters am stärksten im Jahre 2009 schätzen, als es teilweise zu Verkaufseinbrüchen auf Grund der globalen Wirtschaftskrise gekommen ist. Er konnte nämlich die dank der Fiskalvertretung gesparten Finanzmittel weiterhin nutzen, während andere Unternehmer in dieser Zeit mit Unregelmäßigkeiten im Zahlungsverkehr mit ihren Kontrahenten zu kämpfen hatten. Diese Situation hatte ihre Liquidität geschwächt und führte nicht selten zu ernsthaften finanziellen Engpässen.

Die Tatsache, dass der Importeur die gesparten Mittel für neue Investitionen nutzen konnte, während seine Konkurrenz ihre Investitionspläne stark einschränken musste, ist es ihm gelungen, sich viel stärker auf dem Markt zu positionieren.

Angebot anfordern »
Fiskalabfertigung – Ersparnis kalkulieren »